Die Schafe/Ziegen/Hühner sind draußen

Von April bis September von 7 bis mindestens 18 Uhr und von Oktober bis März von 7 bis 14:30 Uhr. Durch besondere Wettereinflüsse wie z.B. anhaltender oder starker Regen, Gewitter, Sturm, große Hitze oder aus internen oder organisatorischen Gründen können die Zeiten des Einsperrens auch vorgezogen werden.


Das Thema Fütterung ist sehr schwierig

Bitte beachten Sie, was auf den alten Hinweissschildern, korrekt zu den Futtermitteln benannt wird.
Viele meinen, Füttern zu können was sie wollen. Was mitgebracht wird, muss auch in die Tröge und auf den Anlagen verteilt werden, unabhängig davon wie viel dort schon drin ist oder liegt, immer rauf damit. Speziell während der Lockdown Zeiten, die Menschen haben keine weiteren kulturellen Angebote, und nach Sommerwochenenden holen wir an manchen Tagen eine ganze Schubkarre Obst und Gemüse von den Schaf- und Ziegenanlagen.
Selbst Stammbesucher füttern, trotz unserer mehrmaligen Hinweise, das zu unterlassen, weiterhin auch die für die Tiere ungesunden süßen Früchte sowie auch exotische- und Zitrusfrüchte.
Besonders beliebt bei Alt und Jung, dennoch trotzdem falsch, Haferflocken in allen Variationen. Mal davon abgesehen, dass der größte Teil vor den Anlagen und auf den Steinkanten der Anlagen landet und dort für uns stets schwer zu entfernen ist, Haferflocken sind hohe Energieträger und machen die Tiere nur noch fetter.


Entenfütterung

Es gibt im Gemeindepark Lankwitz keinen Tag, an dem man keine Enten-Fütterer sieht. Wissen es die Enten-Fütterer nicht oder besser gesagt, wollen sie es einfach nicht wissen und beachten:
Enten füttern schadet Tieren und Gewässern.
Das häufig verfütterte Brot ist nicht nur schlecht für die Enten, sondern auch für die Wasserqualität. Deshalb ist Enten zu füttern in einigen Städten bereits verboten.
Enten zu füttern ist für Eltern eine tolle Möglichkeit, ihren Kleinen die Natur näherzubringen. Kaum am Teich angekommen und die Futtertüte hervorgeholt, sind auch schon die Enten und Vögel zur Stelle. Jedoch ist es eher schädlich die Tiere zu füttern, nicht nur für die Enten, ebenso auch für die Umwelt, also dem Teich.
Tatsache ist, dass Wasservögel in der Natur ausreichend selbst Nahrung finden. Durch die tägliche Fütterung werden die Tiere träge und fett.
Am häufigsten wird mit Brot gefüttert. Dies ist jedoch für die Enten und die anderen Wasservögel kein gesundes Futter, da sie es schwer verdauen können. Die einseitige Ernährung führt auf Dauer zu Mangelerscheinungen. Das macht die Tiere anfälliger für Krankheiten.
Was die Enten und die anderen Wasservögel nicht verfressen können, denn es besteht ein Überangebot, landet ganz einfach im Wasser und sinkt dort auf den Grund und verfault. Durch diesen Fäulnisprozess wird der Sauerstoff im Wasser schneller aufgebraucht und Wasserbewohner und Pflanzen ersticken.
Ein weiterer Aspekt ist das Überangebot an täglichem Futter und führt zu einem Anstieg der Wasservogelpopulation. Weil jedoch der Platz für die vielen Tiere meist begrenzt ist, stehen diese permanent unter Stress und zeigen ein gestörtes Verhalten.
Fazit: Bitte füttern Sie keine Enten und andere Wasservögel. Bitte beschränken Sie sich auf das Beobachten der Tiere im Gemeindepark Lankwitz.